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Die verdiente Nummer 1

Nach der 36er-Serie jetzt der Start der neuen Ohrmarkenserie 83001

Es gibt diese seltenen Momente in der Rinderzucht, da schaut man in die Abkalbebox und weiß sofort:

Dieses Kalb ist etwas ganz Besonderes.
Dürfen wir vorstellen? Bismark!
Als wir unsere neue Ohrmarkenserie begonnen haben, war sofort klar, wer die Nummer 1 bekommt. Bismark trägt sie – und das völlig zu Recht.

Die Begeisterung für diesen jungen Burschen kommt nicht von ungefähr, denn ein Blick auf seinen Stammbaum liest sich wie das "Who is Who" der absoluten Elite-Genetik.
 

Bismarks Vater ist Galiax, dieser leistungsstarke Vererber besticht durch seine herausragenden maternalen Zuchtwerte.

Er vererbt viel Milch und exzellente Becken. Diese Qualitäten sind tief in ihm verankert.
Galiax' Mutter ist Sidonie (von Leo), die als eine der langlebigsten Kühe überhaupt gilt.

Doch was Bismark wirklich zu einem Ausnahme-Kalb macht, ist seine mütterliche Linie. Seine Mutter Daisy ist eine sensationelle, als Elite eingestufte Ausnahmekuh!

Eine Scout Tochter aus der renommierten Zucht von EARL LARROUDE in Nabas (Département 64), idyllisch gelegen am Rande der Pyrenäen.

Dort züchtet man seit 1985 Blonde d' Aquitaine mit einem Fokus, der maternale Funktionalität.

Die 80-köpfige Herde wird ausschließlich künstlich besamt.

Daisy selbst stammt von Vanda (Leo x Fallou) ab, der wohl besten Kuh dieser gesamten Herde.

Dass Daisy absolute Spitzenklasse ist, hat sie bereits mehrfach bewiesen. Sie brachte unter anderem:

  • geprüfte RRJ Bullen in Castejaloux.

  • Oloronais (von Horfe), einen aktuell stark gefragten Besamungsbullen im Verkauf von Auriva.

  • Navarraise, eine Horfe Tochter, die Teil des Embryonenprogramms von Auriva ist.

  • Origami, Besamungsbulle bei Auriva aus dem gleichen Kuhstamm 

Ein Blick auf die Zuchtwerte von Galiax und Daisy zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in Bismark schlummert. Hier treffen herausragende Bemuskelung, beste Beckenanlagen und hervorragende Milchleistung aufeinander.

Zuchtwert Vater:             Galiax         Daisy 

CRsev (Wachstum)            95              111

DMsev (Bemuskelung)       113              102

DSsev (Skelett)                   99              113

AVEL (Beckenanlagen)       118              100

ALAIT (Milchleistung)         115              100

IVMAT (Maternaler Index)  116              107

Wenn sich die Gene eines Spitzenvererbers wie Galiax mit der bewiesenen Zuchtkraft einer Elite Kuh wie Daisy vereinen, darf man träumen.

Wir setzen große Hoffnungen in Bismark. Er bringt alles mit, um in die Fußstapfen seiner Ahnen zu treten und sich zu einem maternalen Top-Vererber zu entwickeln.

Wir werden die Entwicklung unserer Nummer 1 genau im Auge behalten und euch auf dem Laufenden halten. 

Neuer Schlachtrekord für die Zuchtstätte SCA Arsicaud Ausnahme-Kuh Nillizzy bringt 840,8 kg auf die Waage

Ein beeindruckender Meilenstein für den Zuchtbetrieb Arsicaud, die herausragende Kuh Nillizzy geb. 6.6.2017 hat mit einem Schlachtgewicht von stolzen 840,8 kg einen neuen betriebsinternen Rekord aufgestellt.
Sie krönt damit eine beispiellose Karriere.

 

Nillizzy (Izzy x Inédit) ist in der Zuchtszene keine Unbekannte und blickt auf eine wahrhaft majestätische Laufbahn bei Wettbewerben zurück. Bereits im Jahr 2021 glänzte sie auf nationaler Ebene.
Nachdem sie als „Championne Suitée“ (Siegerkuh mit Kalb bei Fuß) und für ihre herausragende Fleischqualität ausgezeichnet worden war, holte sie sich schließlich den begehrten Titel der „Championne Suprême“ 

Im Jahr 2023 setzte sie ihre Erfolgssträhne mit einem 1. Platz beim renommierten Landwirtschaftssalon (CGA) in Paris fort. Ihren krönenden Abschluss feierte sie kürzlich mit der Auszeichnung „Grand Prix d'Excellence“ beim Oster-Wettbewerb in Tonnay Boutonne.

Nun hat Nillizzy auch auf der Waage Geschichte für ihren Heimatbetrieb geschrieben.
Mit 840,8 Kilogramm Schlachtgewicht übertrifft sie die bisherige Rekordhalterin des Hofes, Granada (Andalouse x Ushuaia), die seinerzeit 810 kg erreichte, deutlich.

In einem Social-Media-Beitrag zeigte sich der Züchter stolz und bedankte sich ausdrücklich beim Unternehmen NUOO für das optimal abgestimmte Fütterungsprogramm. Feinschmecker der Region dürfen sich ebenfalls freuen, vermarktet wird das Fleisch der Ausnahme-Kuh über den LECLERC-Supermarkt in Saint Martin en Ré.

Der absolute Rekord bleibt vorerst unerreicht.

Trotz dieses bemerkenswerten Erfolgs für die Zuchtstätte Arsicaud bleibt der absolute Rekord bei den Schlachtkühen jedoch unangetastet.

Dieser wird weiterhin von der Kuh Romanova aus der Zucht von Jean Pierre Plante gehalten, die ein schier unglaubliches Gewicht von 911,1 kg erreichte.

Ich gehe davon aus, dass diese Bestmarke so schnell nicht fallen wird. Angesichts der aktuellen, modernen Ausrichtung der Zucht, die zunehmend auf etwas leichtere, effizientere Kühe setzt, dürfte Romanovas historischer Rekord wohl noch lange ungebrochen bleiben.

Dennoch beweist Nillizzy eindrucksvoll, was mit exzellenter Genetik und optimaler Fütterung möglich ist

Nillizzy

Erfolgreiche Frühjahrswiegung 

Unsere Kälber sind bereit für die Weidesaison

Gestern stand bei uns in Duppach wieder ein wichtiger Termin im Stallkalender, unsere alljährliche Frühjahrswiegung. Die offiziellen Ergebnisse der Feldprüfung liegen nun vor und bestätigen das, was wir beim täglichen Beobachten schon vermutet haben – unsere Nachzucht hat sich prächtig entwickelt!

Wir freuen uns sehr, dass alle unsere 7 Kälber (fünf weibliche und zwei männliche) gesund, munter und mit top Tageszunahmen durch den Winter gekommen sind.

Man merkt den Tieren förmlich an, wie sehr sie auf den Frühling warten und sich jetzt auf die anstehende Weidesaison und das frische Gras freuen.

Ein Highlight der gestrigen Wiegung war unser Bulle Bullinga. Er wusste nicht nur auf der Waage mit exzellenten Zunahmen zu überzeugen, sondern glänzt auch durch seinen besonders ruhigen und einwandfreien Charakter.

Für alle Züchter und Interessenten haben wir hier einen echten Geheimtipp, Bullinga sollte man sich für den Herbst unbedingt vormerken.

Er entwickelt sich zu einem echten Prachtkerl und ist zudem der einzige Absetzer-Bulle, der bei uns in diesem Jahr zum Verkauf steht.

Wer Interesse an diesem vielversprechenden Jungbullen hat, kann sich gerne schon jetzt frühzeitig bei uns melden.

Wir blicken nun voller Vorfreude auf eine schöne und sonnige Weidesaison!

Verden und andere Ereignisse der letzten Tage 

Die diesjährige Auktionstendenz bei den Blonde d’ Aquitaine-Bullen wirkt besorgniserregend und lässt wenige Hoffnungen auf eine schnelle Trendwende zu. Trotz teils ordentlicher Bewertungen bleiben sowohl die allgemeine Qualität als auch die Leistungswerte hinter den Erwartungen zurück.

Die Zunahmen der meisten Tiere bewegen sich nur im Bereich von rund 1 bis 1,2 Kilo pro Tag,
was deutlich unter dem Niveau der führenden Rassen liegt.

Limousin, Angus und Fleckvieh setzen hier Maßstäbe, Spitzenzunahmen jenseits von 2 kg pro Tag sind dort keine Seltenheit und führen regelmäßig zu Verkäufen, die deutlich über 10.000 Euro liegen.
Gegenüber diesem Niveau verlieren die Blonde d’ Aquitaine deutlich an Marktpräsenz und Attraktivität, was die Sorge verstärkt, dass die Rasse an Stellung im Zuchtmarkt einbüßt.

 

Eine für mich zentrale Ursache liegt beim Einsatz von Besamungsbullen aus Milchprogrammen,
diese sind primär für Kreuzungs- statt Reinzucht konzipiert.
Diese Bullen entsprechen nicht den Anforderungen einer belastbaren Reinzuchtlinie und können somit die Leistungs- und Vererbungsqualität der Herde negativ beeinflussen.
Wenn dieser Trend anhält, drohen neben sinkender Qualität auch langfristige Marktverluste, weil konkurrenzfähigere Rassen die Aufmerksamkeit der Züchter und Mutterkuhhalter stärker auf sich ziehen.

 

Die Perspektive bleibt jedoch nicht düster, denn es gibt handfeste Ansatzpunkte, die eine Rückkehr zur Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen. Dazu gehört eine strenge Vorauswahl für Auktionen, die sich an klaren, nachvollziehbaren Kriterien orientiert.
Eine sinnvolle Orientierung könnte eine Tageszunahme von über 1500 Gramm sein, ergänzt durch Kriterien wie eine gute Futtereffizienz und eine verlässliche genetische Ausgangslage.
Es muss auch klargestellt werden, dass nicht alle Tiere auf den Auktionen hornlos sein müssen, es gibt durchaus Käufer für gehörnte Bullen. Gute gehörnte Genetik wird besonders für die hornlos Zucht der Zukunft benötigt.
Dennoch sollte der Verkauf gehörnter Tiere mit hornloser Genetik vermieden werden, da diese Kombinationen oft zu suboptimalen Zuchtoptionen führt und die Verlässlichkeit der Reinzucht behindert.

Gleichzeitig muss die Bewerter-Ausbildung deutlich verstärkt werden, um objektive, konsistente Bewertungen sicherzustellen. Transparente Kommunikation über Merkmale, Genetik und die Kreuzungsfähigkeit der Tiere ist unerlässlich, damit Züchter fundierte Entscheidungen treffen können und das Marktgeschehen besser einschätzen können.

Ein weiterer wesentlicher Baustein ist der klare Fokus auf Zuchtziele statt auf Masse.
Nicht jedes Kalb eignet sich für die Zucht, und diese Erkenntnis muss fest in die Praxis integriert werden.
Mut zur Selektion ist gefragt, schlechtere Tiere sollten aus dem Markt genommen werden, um Platz und Ressourcen für hochwertige Zuchttiere zu schaffen.
Damit lässt sich die Basisqualität erhöhen, was langfristig zu stabileren Leistungsmerkmalen und einer stärkeren Marktposition führt. Wenn Qualitätspolitik konsequent umgesetzt wird, die Bewertung durch geschulte Züchter verlässlich bleibt und mutig selektiert wird, besteht berechtigte Hoffnung, dass Blonde d’ Aquitaine wieder zu einer konkurrenzfähigen Option im Zucht- und Handelsmarkt wird. Eine klare, gut kommunizierte Strategie, unterstützt durch Transparenz und praxisnahe Kriterien, kann das Vertrauen der Züchter stärken und langfristig zu einer stabileren Entwicklung führen.

Auktion Limousin Hof Klemm 21.02.2026

Fleischrindertage in Verden 13.02 - 14.02.2026

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BLONDE D' AQUITAINE

Michael Weis 

© 2026 Blonde Weis
 

Maifeldstraße 28

54597 Duppach 

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